| Goedemiddag, 21/5/2012 |
SehenswürdigkeitenDer MarktplatzIn der Mitte des Marktplatzes gab es bis 1704 die Stadthalle und den Belfried, dessen Grundfesten in den Pflastersteinen des Parkteils angedeutet sind. An der Ostseite des Marktplatzes prangt der gotische Treppengiebel des Grauenschwesterklosters aus dem 16. Jahrhundert; an der Südseite gibt es das Rathaus in Ludwig XV-Stil und den neuen Gebäudetrakt (1925), der der mittelalterlichen Stadthalle mit dem Belfriedturm gemäß gebaut worden ist. Über dem Spitzgiebel der Handelshäuser an der Westseite wacht der robuste Sankt-Michaelsturm, der jede Viertelstunde die Klänge seines Glockenspiels über die belebte Stadtmitte streut . Die Sankt-MichaelskircheDie ältesten Spuren dieser Kirche stammen aus dem Mittelalter; bis 1872 ist sie die einzige Pfarrkirche von Roeselare geblieben. Zufolge eines Stadtfeuers wurde sie 1488 zum größten Teil zerstört. Im Auftrag des Herrn von Roeselare, Filips van Kleefs (1456-1529) wurde die Kirche neuaufgebaut zwischen 1479 und 1504 in spätgotischem Stil. Der monumentale Turm datiert von 1504. Er hatte ursprünglich eine scharfe Spitze. Im Januar 1735 wehte diese scharfe Spitze um und wurde sie durch eine glockenförmige Bedachung ersetzt. In der Kirche gibt es eine Anzahl von wichtigen Kunstwerken: die kunstvolle Barockkanzel (17. Jahrhundert) stellt die Bibelgeschichte des Weingarten Nabots dar. Es gibt bemerkenswerte Holzschnitzereien und Bildhauerarbeit, Gemälde von u.a. Jacob van Oost, Jan Janssens, Otto Venius, der Van Dijck-Schule, Bernard Mioen, Désiré Mergaert, Ferdinand Callebert. Die Kirche ist stolz auf eine der größten Orgeln Westflanderns und im Turm hängt das Stadtglockenspiel mit 49 Glocken.
Das RathausAn der Südseite des Marktplatzes Das "Alte Rathaus" in Ludwig XV-Stil ist ein wunderschönes Beispiel der Architektur des 18. Jahrhunderts. Es ist eines Besuches reichlich wert. Es wurde 1769-1771 gebaut. Hoch auf dem Fronton im Spitzgiebel gibt es den Wappenschild Karl Theodors (1724-1799), des Herzoges von Neuburg, Kurfürsten von Bayern, Pfalzgrafen vom Rhein und Herrn vom Wyndendaelerland und der Stadt Roeselare. Das Kleine PriesterseminarIn 1634 sind die Augustiner Mönche aus Gent nach Roeselare übergesiedelt. Sie bauten sich hier eine Kapelle, ein Kloster und eine Schule. Zwischen 1725 und 1735 wurde die Augustiner Barockkirche in der Zuidstraat gebaut. Im Fronton des Vordergiebels prangen der Wappenschild, des Herzogs von Neuburg und Herrn von Roeselare, Johann-Wilhelms (1658-1716) und das Muttergottesbild Karel Dupons. Seit der napoleontischen Zeit ist hier das bischöfliche "Klein Seminarie" untergebracht worden, das im 19ten Jahrhundert renommiert wurde dank drei westflämischer Führer der "Vlaamse Bewegung": Guido Gezelle (mit einer Büste von Jules Lagae in der Allee), Hugo Verriest und Albrecht Rodenbach. 1875 fand hier die "Groote Stooringhe" statt, eine Studentenempörung, die in ganz Flandern die sogenannte "Blauwvoeterie" ins Leben rief. (Denkmal "De Blauwvoet" (1980) auf dem historischen Spielplatz.). Der städtische FriedhofMit bemerkenswerten Alleen und angepflanzten merkwürdigen Bäumen. Hier gibt es auch ein Denkmal für die gestorbenen Soldaten von Roeselare (Karel Dupon) das Denkmal "dankbaar Roeselare aan zijn bevrijders, oktober 1918) (die dankbare Bevölkerung von Roeselare ihren Befreiern gegenüber) (152stes Französisches Infanterieregiment) und das Grabdenkmal der Abtransportierten und der Arbeitsverweigerer. Es gibt die gut gepflegten Friedhöfe der französischen Soldaten (1914-1918) und der britischen (1914-1918 und 1940-1945) Gefallenen und der Militärkriegsopfer wie der Zivilkriegsopfer aus Roeselare. Außerdem kann man auch eine Pause machen bei den Grabmälern Albrecht Rodenbachs (1956) (1988, von Jules Lagae), Roger Fieuws (Schriftsteller (1960), Karel Dubois (der Gründer der "Katholieke Aktie" (1956), Willem Denys (der geistige Urheber von "Peegie" (1983) und bei dem Campo Sancto für die Großen von Roeselare: Joseph Algar, Delafortrie Fransiscus, Johan Destoop-Hobsen, Henri Heldenbergh, Rodenbach-Delahouttre und dessen Sohn Albrecht, Alexander Rodenbach und Oscar Rodenbach-Rodenbach. Das Schloss von Rumbeke
Das zierliche Schloss weist Merkmale des flämischen Renaissancestils auf und sieht keineswegs wie eine klassische mittelalterliche Burg aus. Vor allem die Schlichtheit fallt auf. Die Wände wurden aus rotem Ziegelstein errichtet, die Dächer sind mit blauen Dachziegeln bedeckt. Das Schloss blieb bis Mitte des 19. Jahrhunderts ununterbrochen im Besitz des adligen Familie de Thiennes, die auch der Dorfsherren von Caestre in Französisch-Flandern war. Daher wird das Schloss von Rumbeke auch "Kaaster-Schloss" genannt. Brauerei RodenbachDas Besuchersznetrum verint auf harmonische Weise industrielle Archäeologie mit modernem Desgin. Im interaktives Museum entdecken Sie, dass die Familie Rodenbach so besonders wie das Bier war. Hier finden Sie auch eine denkmalgeschützte Malzdarre sowie aufeinander gestapelte "Rodenbachfoeders" (Eichenfässer, in denen das Bier gärt). Nach jedem Besuch findet eine Verkosten der Rodenbachbiere statt. Information: www.palmbreweries.com
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